Die amerikanische Kaffeekultur

Mrz 4, 2014 von

Die amerikanische Kaffeekultur

Die amerikanische Kaffeekultur ist hierzulande mit mehreren Synonymen besetzt, deren bekanntestes wohl Starbucks ist. Jedoch assoziieren wir auch Coffee to Go, Iced Coffee, Frappucino und Instant Coffee mit dem, was man in Amerika unter Kaffeegenuss versteht, viele Europäer haben durchaus nichts gegen diese Sitten. Manchmal muss es ein schneller Kaffee für unterwegs sein.

 

Amerikanische Kaffeekultur: Way of Coffee made in USA

Der wohl wichtigste kulturelle Vertreter des amerikanischen Kaffeetrinkens ist der Coffeeshop. Ältere Europäer beäugen ihn oft argwöhnisch, die Jugend findet ihn hipp. Dabei ist er auch in den USA noch jung, erst in den 1980er Jahren wurde er dort vom Starbucks-Gründer Howard Schultz installiert. Die Idee brachte er von einer Italienreise und vom McDonalds-Vorbild mit: Es sollten gepflegte Alltagsläden sein, überall soll der Kunde dasselbe Produkt vorfinden, preiswert muss dieses zu haben sein, die Ausstattung einzelner Filialen ist so identisch, dass man sich gleich zu Hause fühlt.

Der Gegensatz zum klassischen Milchkaffee Amerikas setzte sich hingegen über das Servieren von Spezialitäten fort, denn bei Starbucks gibt es auch Cappuccino oder Espresso, das Ambiente wird durch klassische Musik und ausgelegte Zeitungen unterstützt. Ruhe gehört ebenfalls zu dieser neuen Form der amerikanischen Kaffeekultur, die sich damit vom schnell, im Laufen oder beim Autofahren getrunkenen Coffee to Go erheblich unterscheidet. Diesen bietet Starbucks jedoch ebenfalls an: Er ist praktisch und beliebt, die Amerikaner verzichten niemals auf ihn. Inzwischen gibt es über 2.000 Starbucks überall auf der Welt.

 

Europäische und amerikanische Kaffeekultur

Starbucks hat die amerikanische Kaffeekultur, die zuvor vom Coffee to Go geprägt gewesen war, ein Stück weit der europäischen Caféhaustradition näher gebracht, wenn auch unter sehr modernen Vorzeichen. Im Starbucks stellt man den Laptop auf den Tisch und surft im Netz, führt ausgiebige Gespräche, liest Magazine online und auf Papier und genießt nebenher verschiedene Spezialitäten, auch Frapuccino und Iced Coffee.

Damit rückt diese Kultur ein wenig an die Gemächlichkeit europäischer Kaffeehäuser heran und bezieht die modernen Medien mit ein, denn Amerikaner und inzwischen moderne Menschen weltweit lieben es, mit dem Netbook und dem Surfstick ausgerüstet bei Starbucks im Netz zu arbeiten. Darüber hinaus steckt hinter dem Namen “Starbucks” wirkliche Kultur mehrerer Vertreter: Der erste Maat von Käpten Ahab aus “Moby Dick” heißt so, zweitens der Schwindler aus dem “Regenmacher” (verkörpert von Burt Lancaster) und drittens ein in den USA recht bekannter Dichter (George Starbuck), dessen Namen wiederum eine amerikanische Kaffeerösterei übernahm. Es steckt also viel amerikanische Kaffeekultur allein schon im Namen Starbucks.

1 Kommentar

  1. Mkset1

    Die amerikanische Kaffeekultur wird super kurz und knapp zusammengefasst :)
    Tolle Infos :)

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