Kaffee kochen wie ein Barista

Aug 11, 2015 von

Wie kochen eigentlich richtige Profis den Kaffee? Hierbei handelt es sich um Baristas, also Menschen, die ihre Leidenschaft für Kaffee zum Beruf machen durften. Sie herrschen unumschränkt hinter der Kaffeebar und jonglieren dort in beachtlicher Geschwindigkeit nicht nur mit Siebträgern und Milchkännchen, sondern sogar mit Tassen und Gläsern. Dabei zaubern sie die leckersten Kaffeekreationen. Niemand kennt sich besser aus, wenn es um die professionelle Kaffeezubereitung geht. Was können wir von den Profis lernen? Die Geheimnisse eines Baristas Immer wieder kann es privaten Kaffeezubereitern passieren, dass ihr Ergebnis beileibe nicht den Vorstellungen entspricht. Dieser Kaffee schmeckt dann nicht, oft lässt er auch optisch viel zu wünschen übrig. Daher wollen wir die häufigsten Probleme plus Ursachen untersuchen. Deren Auflistung ergibt dann eine Checkliste für wirklich guten Kaffee. wenig Aroma Röstkaffee zu alt (dadurch verflüchtigen sich die...

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Das Geheimnis des Koffeins

Mrz 30, 2015 von

Das Geheimnis des Koffeins ist das Geheimnis der Erfolgsgeschichte von Kaffee. Diese begann vor über tausend Jahren damit, dass zentralafrikanische Hirten eher zufällig Kaffeebohnen kauten und feststellten, dass es sich hierbei um einen Wachmacher handelt. Alsbald begannen sie die Bohnen über offenem Feuer zu rösten, zu mahlen und aufzubrühen, sie hatten ganz ohne Wissenschaft schon am Geheimnis des Koffeins geschnuppert. Was ist eigentlich das Geheimnis des Koffeins? Inzwischen ist die Wissenschaft natürlich dem Geheimnis des Koffeins auf die Spur gekommen. Dieses ist eine sogenannte psychotrope Substanz, also eine Droge. Es stand schon einmal auf der olympischen Dopingliste (1984 – 2004), weil es tatsächlich anregend wirkt. Man findet es im Kaffee wie im Tee (dort lange als “Teein”, sprich Tee-in bezeichnet), in der Cola und auch im Mate, in westlichen Energy-Drinks wie im südamerikanischen Guaraná....

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Kaffeesorte Excelsa

Mrz 16, 2015 von

Die Kaffeesorte Excelsa gehört eher zu den Spezialitäten unter den Kaffees dieser Welt, sie ist eine Rarität. Erst im Jahr 1904 entdeckte man sie am Tschadsee, einem abflusslosen Binnensee in Zentralafrika am Südrand der Wüste Sahara. Dort wächst die Kaffeesorte Excelsa in niedriger bis mittlerer Höhe mit Bohnen, die in etwa so groß wie die Robusta-Bohnen werden, also bis zu vier Zentimeter lang. Der Wuchs und die Blätter der Kaffeepflanze wiederum ähneln dem Coffea liberica, von dem Excelsa eine Varietät (eine Unterart) ist. Die Kaffeekirschen haben den kräftigsten Wuchs aller Bohnensorten, sie gedeihen auch auf trockenen Böden und bei wenig Niederschlag. Hauptanbaugebiet der Kaffeesorte Excelsa ist der Tschad, unter allen Kaffeesorten macht ihr Anteil an der Weltproduktion nur rund ein Prozent aus. Kaffeesorte Excelsa: Genießer-Kaffee Die braunen Excelsa-Bohnen sind hierzulande fast unbekannt, doch wahre...

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Kaffeesorte Maragogype

Mrz 6, 2015 von

Die Kaffeesorte Maragogype trägt den Namen einer brasilianischen Hafenstadt, ihre Bohnen sind als “Elefantenbohnen” bekannt. Die Kreuzung von Arabica- mit Liberica-Kaffeebohnen ist auffällig groß (30 – 40 % über der Arabicabohne), geröstet kann sie 16 – 24 mm lang und 12 – 16 mm breit sein. Wie spricht sich die Kaffeesorte Maragogype? Ausgesprochen wird Maragogype “Maragochibb”, im Deutschen spricht man das Ypsilon im Namen eher als “ü”. Daher wäre “Maragochüb” auch legitim. Die Entdeckung der Elefantenbohne liegt lange zurück, im Jahr 1876 fanden Farmer aus dem brasilianischen Bahia unweit von Maragojipe diesen Kaffee. Diese Orte liegen 110 km von Salvador entfernt, der nächstgelegenen brasilianischen Provinzhauptstadt. In Maragojipe baute man damals Arabica-Kaffeepflanzen an, die mit Libericabohne gekreuzt wurden und/oder zu Mutationen geneigt haben könnten. Das würde die einzigartige Größe der Maragogype-Bohne erklären. Die brasilianischen Kaffeebauern...

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Bohnen statt Pulver: So wird der kaffee richtig köstlich...

Jul 30, 2014 von

Ganze Kaffeebohnen sorgen für das beste Kaffeearoma, vor allem wenn sie perfekt gemahlen wurden und die Röstung stimmt. Natürlich beeinflusst die Kaffeesorte, aus der die Bohnen stammen, ganz entscheidend die Qualität beim Kaffee, denn es ist schon ein Unterschied, ob es sich um Arabica, Robusta oder beispielsweise die speziellen Espressosorten des Unternehmens Lavazza mit ihrer unvergleichlichen Crema handelt. Auch welchen Kaffeevollautomaten die Genießer verwenden, beeinflusst ganz maßgeblich das Kaffeearoma. Dennoch bleibt es dabei: Wer kann, nimmt ganze Bohnen für die Kaffeezubereitung. Kaffeebohnen: Wie sollten sie gemahlen werden? Moderne Mahlwerke ermöglichen die Einstellung von 12 bis 15 Mahlgraden, die zusammen mit den Sorten und der Röstung der Kaffeebohnen Einfluss auf die Stärke und das Aroma des Kaffees nehmen. Man verwendet Scheiben- oder Kegelmahlwerke, die beim Mahlen nur wenig Hitze erzeugen. Herkömmlicher Filterkaffee gelingt am besten...

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Die teuersten Kaffeesorten der Welt

Jul 3, 2014 von

Die teuersten Kaffeesorten der Welt kommen aus dem Verdauungstrakt von Tieren. Nicht nur die indonesische Schleichkatze Fleckenmusang produziert den als Kopi Luwak bekannten teuren Kaffee in ihrem Gedärm, auch benachbarte Länder – Osttimor mit dem Kopi Laku und Vietnam mit dem Ca Phe Chon – nutzen die Verdauung von Katzen für die Produktion teurer Kaffeebohnen. In Thailand setzt man dagegen auf große Tiere: Elefanten fressen Kaffeebohne, scheiden einige von ihnen unversehrt aus und sorgen auch damit für einen exquisiten, teuren Kaffee. In Europa geht es zivilisierter zu: Auf St. Helena wächst seit mindestens 200 Jahren eine Sorte, die als „Napoleon-Kaffee“ zu den teuersten Kaffeesorten der Welt gehört, und das bei ganz traditioneller Produktion. Auch der aus dem südamerikanischen Hochland stammende Marogogype wird wohl traditionell geerntet.   Kaffeesorten aus Katzen Kopi Luwak ist nur der...

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