Cleverer Trick: So schmeckt ihr Kaffee nie wieder bitter

Sep 29, 2015 von

Cleverer Trick: So schmeckt ihr Kaffee nie wieder bitter

Kaffee enthält Bitterstoffe, die durch ungeschicktes Aufkochen verstärkt werden können. Wenn das Kochwasser beispielsweise durch zu wenig Kaffeemehl läuft, entzieht es diesem – logisch – mehr Substanzen, zu denen auch Bitterstoffe gehören. Der bittere Geschmack lässt sich mit einem einfachen Trick beheben.

Cleverer Trick benötigt nur Salz

Eine Prise Salz genügt, um den Säurefilm auf dem Kaffee zu binden. Das alte Hausmittel ist eigentlich seit Urzeiten bekannt, wurde aber in den letzten Jahren durch die vielen Diskussionen um hochwertige Kaffeemaschinen, Röstgrade und nicht zuletzt die richtigen Bohnen etwas vergessen. Natürlich spielen all diese Faktoren und nicht zuletzt das verwendete Wasser ebenfalls eine maßgebliche Rolle. Doch auch hier kann Salz helfen, um ein sauer-basisches Ungleichgewicht im Wasser auszugleichen. Nicht vergessen: Es handelt sich wirklich nur um eine winzige Prise Salz!

Was gibt es noch gegen bitteren Kaffee?

Bittere Lebensmittel schmecken den meisten Menschen nicht, dabei sind die Bitterstoffe oft sogar gesund. Es gibt verschiedene Methoden, ihren Geschmack etwas herunterzudimmen. Kaffee sollte beispielsweise nicht unbedingt mit kochendem Wasser aufgegossen werden. Das kochende Wasser löst unmittelbar die Bitterstoffe aus. Kaffeevollautomaten lassen das Wasser bei 92 – 96 °C durchträufeln. Auch die Menge des Kaffeepulvers spielt eine große Rolle, pro mittlerer Tasse sollten es maximal acht Gramm sein. Noch ein wichtiger Trick: Je mehr Tassen eine Kaffeemaschine zubereitet, desto weniger Pulver pro Tasse ist anzusetzen. Verfeinerungen helfen ebenfalls gegen bitteren Kaffee, etwas Kakaopulver wirkt Wunder und schafft überdies ein ganz besonderes Kaffeearoma. Kaffee-Gourmets kombinieren solche Tricks: In ihren Kaffee kommen die Prise Salz und eine dünne Schicht Kakao.

Die Vorbereitung ist wichtig

Die Kaffeebohnen und erst recht das Kaffeepulver benötigen einen trockenen, kühlen und geruchsfreien Aufbewahrungsort. Idealerweise kommen die Rohstoffe in ein luftdichtes Gefäß, das im Kühlschrank verbleibt. Manche Perfektionisten legen Kaffee sogar ins Tiefkühlfach, wovon allerdings andere Experten abraten: Schließlich ist Kaffee nicht absolut trocken, das enthaltene Wasser würde also gefrieren.

Was gehört noch zu perfektem Kaffee?

© Sunny Forest - shutterstock.com

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Besserer Kaffee wird von Hand gefiltert, die Brühzeit sollte glatt vier bis sechs Minuten betragen. Zu kurzes Brühen mindert das Aroma und die Säuren, auch zu langes Brühen lässt angenehme Aromastoffe schwinden. Ein wenig Perfektion schadet also dem Kaffee nicht. Das Kaffeewasser sollte frisch, kalt und neutral sein (weder zu sauer noch zu basisch). Kaltes und frisches Wasser enthält viel Sauerstoff, der den Geschmack verstärkt. Zu alkalisches (basisches) Wasser würde die Säuren im Kaffee neutralisieren, die doch zum Geschmack dazugehören, zu saures Wasser wiederum verstärkt die Bitterkeit von Kaffee.

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