Herstellung von Kaffeepads

Jan 23, 2015 von

Herstellung von Kaffeepads

Kaffeepads werden für jede Kaffeesorte gesondert mit der Padmaschine hergestellt, dann in Megabeutel verpackt und in den Vertrieb gegeben. Viele Genießer ziehen die praktischen Kapseln auch geschmacklich dem Filterkaffee vor, der Kaffee aus Pads schmeckt vollmundiger, das Aroma entfaltet sich durch die Zubereitung mit der Kaffeepadmaschine viel besser. Kaffeepads sind zwar definitiv teurer als Filterkaffee, doch die Ausgabe lohnt sich in der Regel.

Maschinen für die Kaffeepad-Herstellung

Die Produktionsanlagen für Kaffeepads arbeiten heute vollautomatisch mit integrierter Elektronik und Elektrotechnik, die platzsparend in der Anlage selbst integriert ist. Das einzelne Kaffeepad heißt in der Fachsprache der Produzenten “Soft Pod”, es ist produktionstechnisch eine Einzelverpackung für Kaffeepulver in genau portionierter Größe. In den letzten Jahren hat sich der Trend zu integrierten und dabei kompakten Maschinen verstärkt, bei denen alle erforderlichen Komponenten der Automatisierungs- und Antriebstechnik und auch der Strom- und Medienversorgung in einem Gehäuse vereint sind. Der Hintergrund: Kaffeeproduzenten setzen verstärkt auf Pads, sie möchten eine Kaffeepadmaschine für die Produktion (zu unterscheiden von der Kaffeemaschine für Pads, die im Haushalt den Kaffee zubereitet) für ihre Bedürfnisse einstellen können – also die eigenen Kaffeesorten mit entsprechendem Mahlgrad und gewünschter Portionierung einfüllen und anschließend die Kaffeepads mit eigenem Aufdruck und Loge versehen. Moderne Maschinen inklusive ihrer Abpacksystems für die Portions- und Kombinationspackungen erfüllen diese Anforderungen, zudem sind sie modular aufgebaut. Damit können Kaffeeproduzenten ihre Dosier- und Abfülleinheiten mit passenden Modulen ausgerüsten und mithilfe intelligenter Pick-and-place-Technik Kaffeepads unterschiedlichster Produktformen und -größen herstellen.

Wie werden die Kaffeepads hergestellt?

Die Maschinen arbeiten mit zehnspurigen Dosiereinheiten mit Doppelindex, dadurch können sie in einem Schritt auf einmal 20 Kaffeepads befüllen. Diese kommen leer in einer Schlauchbeuteleinheit zum Dosierstutzen, der den gemahlenen Kaffee in milligrammgenauer Dosierung hoch komprimiert einfüllt. Sofort danach werden die Soft Pods in einer Stickstoffatmosphäre abgepackt, also verschlossen und versiegelt. Der Ausstoß der kompakten Maschinen (Stellfläche oft nur 4,3 x 1,2 m) beträgt rund 1.500 Soft Pods in jeder Minute. Die Stickstoffatmosphäre sorgt dafür, dass der Kaffee in den Pads keine Sauerstoffanteile mehr aufweist und auf diese Weise sehr lange frisch bleibt. Kaffeepads aus einer Qualitätsproduktion können auf Monate guten, wohlschmeckenden Kaffee erzeugen, jedenfalls solange sie im Megabeutel verpackt bleiben. Einzelne Pads halten den Geschmack nicht so lange, vor allem dann nicht, wenn die Hersteller für die Pads biologisch abbaubares Material verwendet haben. Dieses nutzen natürlich umweltbewusste Kaffeegenießer, die ihre Kaffeepads daher bis zum Ende des aufgedruckten Haltbarkeitsdatums (wenige Wochen nach Kauf) verbrauchen.

Die Produktionsanlagen für Kaffeepads arbeiten heute vollautomatisch

Die Produktionsanlagen für Kaffeepads arbeiten heute vollautomatisch

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