Auf den Spuren der Kaffee Entdeckung

Dez 27, 2013 von

Auf den Spuren der Kaffee Entdeckung

Kaffeeliebhabern beschert die schwarze Brühe täglich genussvolle Momente. Das schwarze Getränk betört mit seinem einzigartigen Geschmack ebenso wie mit seinem aromatischen Duft. Der Weg der Kaffee Entdeckung begann dabei schon vor vielen Jahrhunderten.

Nach einer Legende wurde die Kaffeebohne in Äthiopien entdeckt. Dort, in der Region Kaffa, soll ein Mönch eine Viehherde beobachtet haben, die sich besonders ungestüm verhielt. Erstaunt über das ungewöhnliche Verhalten der Tiere, stellte er Nachforschungen an. Auf der Wiese der Tiere entdeckte er eine grüne Pflanze mit weißen Blüten und roten Früchten. Sofort brachte er seinen Fund ins Dorf, wo man die Früchte der Pflanze aufkochte. Beim Verzehr zeigte sich, dass die Früchte tatsächlich eine belebende Wirkung besaßen. Der erste Schritt der Kaffee Entdeckung war vollzogen.

Häufig wird die Legende der Kaffee Entdeckung um die erste Kaffeeröstung erweitert. Es heißt, die Dorfbewohner empfanden den Geschmack der neu entdeckten Pflanze als so unangenehm, dass sie ihre Früchte ins Feuer warfen. Nach dieser spontanen Handlung, stieg plötzlich ein feiner köstlicher Duft aus den Flammen in ihre Nasen. Von nun an schätzten sie das unverwechselbare Aroma der Kaffeebohne.

Doch der Weg der Kaffee Entdeckung endet keineswegs in Afrika. Schließlich wird die aromatische Bohne heute rund um den Globus geschätzt und genossen. Die Kaffeebohne wurde von den Osmanen verbreitet, die ab dem 13. Jahrhundert weite Teile des heutigen Nahen Ostens, Europas und Afrikas eroberten. So hatten sie schon im 15. Jahrhundert ein Handelsimperium geschaffen. Die Kaffee Entdeckung in Arabien ist im 14. Jahrhundert vollzogen worden, als osmanische Händler die Pflanze auf ihren Reisen in Afrika entdeckten. Sie brachten die Bohnen mit in ihre Heimat, wo sie geröstet und getrunken wurde. Innerhalb weniger Jahre entwickelte das Getränk der Kaffeepflanze enormes Prestige sowie großen wirtschaftlichen Einfluss im osmanischen Reich. Arabien stieg zum größten Kaffeeproduzenten auf. Die Hafenstadt Mocha, auch Mokka, wurde zum wichtigsten Knotenpunkt des Kaffeehandels.

In den Städten bildeten sich Kaffeehäuser, in denen die Bevölkerung das begehrte Getränk in einem öffentlichen Rahmen zu sich nahm. Die ersten Kaffeehäuser entstanden im 15. Jahrhundert in arabischen Metropolen wie Damaskus oder Aleppo. Von dort aus breitete sich der Trend im 16. und 17. Jahrhundert in Europa aus. In allen bedeutenden europäischen Großstädten gab es nun Kaffeehäuser. Im 15. Jahrhundert besuchten vor allem wohlhabende Kaufleute die Kaffeehäuser. In den folgenden Jahrhunderten wurden sie zunehmend Treffpunkt von Intellektuellen, Schriftstellern und Künstlern. Kaffeehäuser waren außerdem der Ort, an dem sich sowohl Adel als auch Bürgertum zeigte.

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1 Kommentar

  1. katrin

    So klein hat es mal mit dem Kaffee angefangen und jetzt ist Kaffee in jedem Haushalt zu finden :)

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