Kaffee von der Frucht zur Pflanze

Mai 26, 2015 von

Kaffee von der Frucht zur Pflanze

Kaffee von der Frucht zur Pflanze befasst sich mit der botanischen Beschreibung von Kaffee, der in die Familie der Rubiaceae (Rötegewächse beziehungsweise Kaffeegewächse) eingeordnet wird. Von dieser Familie kennt man derzeit 124 Arten (Stand: Frühjahr 2015), von denen allerdings beileibe nicht in jedem Fall Kaffee von der Frucht zur Pflanze gezogen und geerntet wird. Die wichtigsten beiden Sorten sind Coffea arabica und Coffea canephora, das sind die beiden Hauptsorten Arabica und Robusta. Weitere Pflanzen, die es zum Kaffee von der Frucht zur Pflanze schaffen, sind Coffea liberica, Coffea excelsa, des Weiteren Stenophylla und Maragogype, wobei schon Letztere eine brasilianische Arabica-Robusta-Kreuzung ist, die nach der Stadt benannt wurde, in der ihre Züchter wohnten.

Wie gelangt Kaffee von der Frucht zur Pflanze?

Zunächst einmal entsteht Kaffee von der Frucht zur Pflanze durch Stecken eines Samens (bevorzugt), also einer Kaffeekirsche, oder durch das Setzen eines Stecklings (einer kleinen

Kaffee von der Frucht zur Pflanze

Kaffee von der Frucht zur Pflanze

Kaffeepflanze beziehungsweise ihres Ablegers). Der häufigste Weg ist das Stecken von Samen, wobei die Umgebung, der Boden und das Klima eine herausragende Rolle spielen, damit es der Kaffee von der Frucht zur Pflanze schafft. Das Klima sollte ausgeglichen und warm ohne Temperaturextreme sein, zu viel Sonnenschein oder Hitze behindern allerdings das Wachstum und die Reife. Daher pflanzen die Farmer die Kaffeefrucht oft im Schatten anderer, größerer und Schatten spendender Bäume. Die Durchschnittstemperaturen werden idealerweise mit 18 – 25 °C angegeben (Tag-/Nacht-/Jahresdurchschnitt), was in Höhenlagen zwischen rund 600 bis 2.200 m in Äquatornähe am ehesten gegeben ist. Die Temperatur soll nämlich 30 °C wiederum nicht dauerhaft überschreiten, sie darf andererseits nicht unter 13 °C fallen. Frost ist tabu: Wo dieser auftritt, schafft es der Kaffee nicht von der Frucht zur Pflanze. Auch genügend Wasser brauchen die Kaffeepflanzen, sie können gewässert werden, das hat aber Grenzen. Regenwaldgebiete sind ausgezeichnet geeignet. Die Kaffeefrucht ist zunächst ein Samen, ein Steckling und manchmal auch ein Pfropfen. Die höchste Keimfähigkeit besteht acht Wochen nach der Reife, daher sollten diese Samen neu verwendet werden, um wieder Kaffee von der Frucht zur Pflanze zu bringen.

Aussäen der Kaffeefrüchte

Um Kaffeepflanzen zu säen, müssen die Pergamenthäutchen der Saatbohnen entfernt werden. Dieses Pergamenthäutchen hat jede Kaffeebohne, es wird auch vor der Weiterverarbeitung (vor dem Schritt des Röstens) endgültig entfernt. Beim Säen würde es das Keimen behindern. Dieser kleine zarte Keimling, der nun seinen Weg wie jeder Kaffee von der Frucht zur Pflanze angetreten hat, zeigt nach rund fünf Wochen seine ersten zwei Blätter, was die Farmer sehr glücklich macht. Farmermuttis gehen dann oft mit den Kindern zu den Setzkästen und zeigen ihnen den Beginn des Kaffees von der Frucht zur Pflanze, so wie wir unsere Kinder kleine Blumen oder Gemüse pflanzen lassen, damit sie daraus etwas lernen und die schöne Natur verstehen. Genauso machen es die Eltern in Brasilien, Kolumbien, Äthiopien, Nicaragua oder Vietnam, also überall dort, wo es Kaffee von der Frucht zur Pflanze schafft. Wie es dann weitergeht? Es folgen die Reife, die Kaffee-Ernte, die Röstung und schließlich der Genuss eines deutschen Kraftfahrers, eines Managers oder seiner Sekretärin, die ihren Espresso oder Latte schlürfen und kaum darüber nachdenken, wie es der Kaffee von der Frucht zur Pflanze geschafft hat, weil sie schließlich auch ganz andere Sorgen haben.

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