Kaffee Zubereitung

Die Kaffee Zubereitung spielt für den Geschmack des Getränks eine ebenso essenzielle Rolle wie die Bohnensorte, die Röstung oder auch die Herkunft. Im Hochland am Äquator reifen die besten Sorten, dennoch kann unsere Zubereitung von Kaffee große Unterschiede selbst bei ein und der selben Bohne verursachen. Das leuchtet jedem Kaffeetrinker ein, der allmorgendlich überlegt, wie viel Milch und Zucker er in die Kanne oder Tasse gibt. Eine Anleitung für die richtige Kaffeezubereitung gehört daher zweifellos zum Kaffeewissen dazu.

Kaffee Zubereitung
Espresso Zubereitung

 

Kaffee Zubereitung: Welche Faktoren spielen eine Rolle?

Die Variante der persönlichen Kaffee Zubereitung gilt vielen Menschen als Ausdruck ihres Lebensstils. Die einzelne Tasse kann genussvoll zelebriert und mit allerlei Mix versehen werden, dem steht der schnelle Coffee to go gegenüber. Allein die Arten von Kaffeemaschinen – sehr einfach oder exklusiver Vollautomat – beeinflussen essenziell die Kaffee Zubereitung. Was viele Menschen nicht wissen: Kaffee benötigt zum Brühen eine sehr exakte Temperatur von 92° – 95° C, den richtigen Druck, mit dem das Wasser durch das Kaffeepulver fließt, natürlich den richtigen Mahlgrad der Bohnen und genau so viel Gramm Kaffeepulver, wie zu einer einzelnen Tasse Kaffee – oder auch Mokka – für die aromatische Kaffee Zubereitung gehört.

Die einzelnen Faktoren sind der Röstgrad des Kaffees, sein Mahlgrad, seine Dosierung, die Qualität des Wassers, dessen Temperatur, die Standzeit, die Lagerung von Röstkaffee und auch das Aufgussverfahren.

  • Röstung: Die Art der Röstung bestimmt ein typisches Aroma, je dunkler – also heißer und länger – geröstet wurde, desto kräftiger schmeckt der Kaffee.
  • Mahlgrad: Sehr fein gemahlenes Pulver erzeugt einen strengen Geschmack, die grobe Mahlung hingegen kann den Kaffee „dünn“ schmecken lassen.
  • Dosierung: Mit wie viel Gramm Kaffee soll eine normale Tasse gebrüht werden? Zwischen sechs bis acht Gramm gemahlene Bohnen, zwei Gramm löslicher Kaffee oder 12 Gramm bei Mixgetränken wie Kaffee/Kakao gelten als Standard. Mit Kaffeepads sind die Trinker auf der sicheren Seite.
  • Wasserqualität: Kaffee besteht zu 98 % aus Wasser, das sauerstoff- und mineralhaltig sein sollte. Eine schnelle Erhitzung ist für die geschmackvolle Kaffee Zubereitung sehr wichtig. Negativ wirkt sich gechlortes und kalkhaltiges Wasser aus.
  • Brühtemperatur: Wie oben schon erwähnt liegt die Idealtemperatur zwischen 92° – 95° C, die oft kolportierten 86° – 89° C erweisen sich hingegen allzu oft als Geschmackskiller.
  • Standzeit und Lagerung: Kaffee fällt bei längerer Standzeit Fermentierungsstoffe aus und wird bitter, außerdem macht er dann müde. Er muss schnell getrunken werden. Kaffeepulver darf nicht zu lange offen stehen bleiben.
  • Aufgussverfahren: Hier muss zwischen dem Tröpfeln durch einen Filter und dem Pressdruck einer Padmaschine oder auch der italienischen Espressomaschine unterschieden werden. Heißes Wasser darf nicht zu langsam durch das Pulver tröpfeln, sonst schmeckt er fad und/oder bitter.

 

Die Arten der Kaffee Zubereitung

Es gibt schlichten Filterkaffee, bei dem das Wasser in einem gewissen Tempo durch das Pulver tröpfeln muss, zudem Mokka, bei dem Wasser und Kaffeepulver gemeinsam mit Zucker erhitzt werden, sowie Espresso, bei dem a) eine andere Kaffeemenge pro Tasse verwendet und b) das Wasser mit erhöhtem Druck durch das Pulver gepresst wird. Das sind die grundlegenden Methoden der Kaffee Zubereitung, alles andere sind leicht abgewandelte Varianten.

 

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Fünf Fehler bei der Kaffeezubereitung

Gepostet von am Dez 29, 2014 in Kaffee Zubereitung, Tipps & Trends | 0 Kommentare

Fünf Fehler bei der Kaffeezubereitung

Bei der Kaffeezubereitung können die Kaffeetrinker verschiedene Fehler machen, die auf weitverbreiteten Irrtümern basieren. Wir haben die fünf häufigsten Fehler einmal zusammengefasst, weil sie unserer Meinung nach zum Kaffeewissen gehören. Übrigens gelten sie für alle Zubereitungsarten, in der Kanne ebenso wie im Halbautomaten oder im Vollautomaten. 1. Fehler: falsche Menge bei der Kaffeezubereitung Zu viel und zu wenig Kaffeepulver wirken sich gleichermaßen prekär auf die Kaffeezubereitung aus. Zu viel Pulver macht den Kaffee allerdings nicht bitter, das geschieht im Gegenteil bei zu wenig Kaffeepulver. In diesem Fall entsteht bittere Plörre, weil einfach das Wasser aus dem winzigen Häufchen Kaffee verstärkt Bitterstoffe entziehen kann. Zu viel Kaffee wiederum überfordert das Wasser beim Lösen wichtiger Aromastoffe. Daher lautet die Empfehlung, exakt 10 Gramm Kaffeepulver für eine Wassermenge von 180 Millilitern zu verwenden. Das Wasser soll allerdings nicht kochen, um einen weiteren Fehler zu vermeiden: 2 Fehler bei der Kaffeezubereitung: zu hohe Wassertemperatur Kaffee gelingt bei 93 – 96 °C, alle Halb- und Vollautomaten verwenden diese Temperatur. Wenn das Wasser diese Temperatur nicht erreicht, entsteht zwar so etwas wie Kaffee, jedoch wird aus dem Kaffeepulver zu wenig Aroma extrahiert. Kochendes Wasser wiederum fermentiert den Kaffee: Es setzt Bitter- und Gerbstoffe frei. Danach schmeckt der Kaffee anschließend auch, nämlich bitter. Wer schon einmal beste Kaffees aus dem Hochland einfach mit kochendem Wasser übergossen hat, musste betrübt diesen Effekt feststellen. 3. Fehler: nicht frisches Ausgangsmaterial Wenn der Kaffee gemahlen wurde, muss er auch bei relativ guter Lagerung im verschlossenen Glas – also keiner Aromalagerung – in einer Woche aufgebrüht werden. Es gibt zwar Versuche, den Kaffee luftdicht zu lagern, die Empfehlungen für ein Kühlregal tragen jedoch zwiespältigen Charakter, denn der Kaffee soll zwar kühl, dabei aber auch trocken gelagert werden – und richtig trocken ist es im Kühlschrank nie. Zwar kommen Vakuumdosen zum Einsatz, doch diese müssen zwangsläufig geöffnet werden, damit dringt feuchte Luft ein. Das bedeutet: Angebrochener Kaffee ist alsbald zu verbrauchen. Noch besser ist es, die Bohnen frisch zu mahlen, ohne dass Fehler Nummer vier passiert: 4. Fehler bei der Kaffeezubereitung: falscher Mahlgrad Nicht umsonst weisen moderne Kaffeevollautomaten diverse Einstellungsmöglichkeiten für den Mahlgrad des Kaffees auf. Der Mahlgrad gilt als Wissenschaft für sich, erkennbar an beispielsweise 12 bis 15 Graden, die jede bessere Espressomaschine mitbringt. Viele weitere Faktoren spielen mit dem Mahlgrad zusammen: die Röstung, die Bohnensorte und nicht zuletzt die Dauer des Brühvorganges. Bei einer French Press oder Aeropress etwa muss der fertige Kaffee immerhin vier Minuten ziehen, erst dann wird der Stempel gedrückt. Hier macht sich ein grober Mahlgrad erforderlich, damit das heiße Wasser nicht zu viele Bitterstoffe aufnimmt. Die Espressomaschine wiederum benötigt Kaffeepulver mit einem sehr feinen Mahlgrad, denn dieses Pulver wird in maximal 17 Sekunden durch das Sieb gepresst. 5. Fehler: falsche Kaffeesorte für die gewünschte Kaffeezubereitung Nicht alle Kaffees aus dem Hochland eignen sich für eine Aeropress, auch Kaffees aus Espressomaschinen und Halbautomaten oder türkischer Kaffee gelingen mit bestimmten Sorten am besten. Liebhaber sollten wissen, dass afrikanischer Kaffee sehr lebhaft und intensiv mit Beeren- oder Kräuternote, indonesischer Kaffee mit erdigem Charakter und lateinamerikanische Kaffees mit mittlerem Körper auftreten. Zum Kaffeewissen um die Kaffeezubereitung gehört auch die Kenntnis dieser...

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Kaffee: Anbau und Veredelung

Gepostet von am Dez 12, 2014 in Kaffee Zubereitung, News | 0 Kommentare

Der Kaffee Anbau und die Kaffee Veredelung finden heute zwar in vielen tropischen Regionen statt, der größte Produzent ist Brasilien. Jedoch stammt die Kaffeepflanze der botanischen Gattung Coffea (Rubiaceae) ursprünglich aus Afrika, erst spät – ab dem ausgehenden 17. Jahrhundert – wurde sie an andere Weltregionen exportiert. Sie umfasst insgesamt 90 Arten. Arabica und Robusta als wichtigste Kaffeesorten Zum Kaffeewissen muss nicht die Kenntnis all dieser Arten gehören, lediglich die wichtigsten Sorten aus dem Kaffeeanbau sollten Genießer kennen: Arabica, Robusta und auch ein paar Exoten wie Excelsa, Liberica, Stenophylla oder die Arabica-Mutation Maragogype. Arabica mit ~60 % und Robusta mit ~35 % dominieren den Weltmarkt fast absolut. Die Bohnen des Arabica-Kaffees stammen vom Kaffeebaum Coffea arabica, den man in den kühleren Hochlagen von tropischen Gebieten bis zu 2.000 Höhenmetern antrifft. Der Coffea arabica kann eine Trockenperiode gut überstehen, gegen zu viel Sonne oder Hitze ist er allerdings empfindlich. Sollte das Klima sehr feucht und warm ausfallen, droht dem Coffea arabica die Kaffeekrankheit „Kaffeerost“. Wenn solche Ereignisse die Pflanzungen in Ländern wie dem Großproduzenten Brasilien treffen, wie zuletzt Ende 2013 geschehen, schrumpfen die Ernteerträge, der Kaffeepreis steigt weltweit. Diese Krankheit war immer gefürchtet, jedoch entdeckte man zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine andere Sorte von Kaffeebohnen, die auf dem Coffea canephora wuchs. Diese erwies sich als recht genügsam und robust, was ihr den Namen „Robusta-Kaffee“ verlieh. Robusta-Kaffee wird vorrangig in Südostasien und Westafrika angebaut, die Pflanzen erweisen sich als ertragsstark und resistent gegen viele gefürchtete Kaffeekrankheiten. Dennoch bevorzugen die meisten Genießer aus geschmacklichen Gründen den Arabica-Kaffee. Der Kaffeeanbau Kaffeepflanzungen gedeihen nur an bestimmten Standorten ohne starken Wind und bei relativ gleichmäßiger Temperatur. Die Bodenoberfläche darf nicht zu stark von der Sonne bestrahlt werden, ebenso müssen andauernde Nässe und Kälte sowie Trockenheit vermieden werden. Die Kaffeepflanzer achten daher auf Schatten, indem sie die Kaffeebäume zwischen lichten Schattenbäumen setzen, welche entweder natürliche Waldvegetation oder andere Nutzpflanzen bieten. Der Kaffee Anbau unter Urwald gilt im dritten Jahrtausend als wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit, er fördert den Artenschutz von Nashörnern, Orang-Utans und Tigern. Ein gutes Beispiel für derart gelungenen Kaffee Anbau bietet der im Norden Sumatras gelegene Gurung Laser Nationalpark. Nachhaltiger Kaffee Anbau ohne direkte Sonneneinstrahlung mindert allerdings etwas die Erträge und macht den Rohkaffee daher etwas teurer, der sich wiederum durch eine höhere Qualität auszeichnet. Neben dem Windschutz und dem gleichmäßigeren Temperaturverlauf im Wald ist dort auch der Humusgehalt in den Böden höher, den die Kaffeebauern zusätzlich durch Mulchen und organische Düngung unterstützen. Die Kaffeepflanzen benötigen viele Nährstoffe und gut durchlässige, tiefgründige Böden. Das Setzen der Kaffeepflanzen Der Kaffee Anbau beginnt mit dem Setzen der Pflanzen, die aus Samen herangezogen werden. Damit die Wurzeln unbeschädigt erhalten bleiben, pflanzen sie die Kaffeebauern in Reihen mit dem Wurzelballen ein. Alternativ lässt man sie am natürlichen Standort auskeimen, wo sie nach vier oder fünf Jahren Früchte tragen. Der Kaffeebaum ist eigentlich kein Baum, obgleich er in freier Natur sehr hoch wachsen kann. Für die bessere Ernte lassen ihn die Pflanzer zu einem maximal drei Meter hohen Busch wachsen, der relativ stark geschnitten werden muss, um sichere und gleichmäßige Ernten zu gewährleisten. Das höchste Ertragsniveau hat ein Kaffeebaum mit rund 15 Jahren, ökonomisch genutzt werden kann er zwischen 25 bis maximal 40 Jahren. Die Kaffee-Ernte Die Kaffeepflanze kann je nach Witterung rund ums Jahr blühen, denn in den...

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Bohnen statt Pulver: So wird der kaffee richtig köstlich

Gepostet von am Jul 30, 2014 in Kaffee Ratgeber, Kaffee Zubereitung | 0 Kommentare

Bohnen statt Pulver: So wird der kaffee richtig köstlich

Ganze Kaffeebohnen sorgen für das beste Kaffeearoma, vor allem wenn sie perfekt gemahlen wurden und die Röstung stimmt. Natürlich beeinflusst die Kaffeesorte, aus der die Bohnen stammen, ganz entscheidend die Qualität beim Kaffee, denn es ist schon ein Unterschied, ob es sich um Arabica, Robusta oder beispielsweise die speziellen Espressosorten des Unternehmens Lavazza mit ihrer unvergleichlichen Crema handelt. Auch welchen Kaffeevollautomaten die Genießer verwenden, beeinflusst ganz maßgeblich das Kaffeearoma. Dennoch bleibt es dabei: Wer kann, nimmt ganze Bohnen für die Kaffeezubereitung. Kaffeebohnen: Wie sollten sie gemahlen werden? Moderne Mahlwerke ermöglichen die Einstellung von 12 bis 15 Mahlgraden, die zusammen mit den Sorten und der Röstung der Kaffeebohnen Einfluss auf die Stärke und das Aroma des Kaffees nehmen. Man verwendet Scheiben- oder Kegelmahlwerke, die beim Mahlen nur wenig Hitze erzeugen. Herkömmlicher Filterkaffee gelingt am besten beim Mahlgrad 3 bis 4, während die sehr feine Stufe 1 für Mokka geeignet ist, den sich jemand auf offener Flamme brüht. Wer sich eine Espressomaschine für ganze Kaffeebohnen zulegt, muss eine Weile mit den Mahlgraden experimentieren, bis er „seinen“ Mahlgrad gefunden hat. Allerdings gibt es Alternativen vom Profi. Das italienische Traditionsunternehmen Lavazza bietet Espressokapseln und dazu die entsprechenden Systeme an, die ebenfalls zu original italienischem Kaffeegenuss führen. Diese Espressi sind für ihr Aroma und ihre Crema berühmt, sie genießen einen legendären Ruf unter Kennern. Vorteile ganzer Kaffeebohnen Die Vorteile ganzer Kaffeebohnen ergeben sich – unabhängig von der Kaffeesorte – aus der Bewahrung des sehr flüchtigen Kaffeearomas. Aus diesem Grund empfehlen Kenner, dass Kaffee als Bohne möglichst lange ungemahlen bleibt. Der Sauerstoff in der Luft reduziert durch chemische Prozesse das Kaffeearoma. Vakuumverpackungen und Kapselsysteme wie Lavazza, Nespresso oder Caffissimo wirken dem entgegen, noch wirksamer bewahrt indes die (gut verpackte) ganze Bohne das Kaffeearoma. Bei einer sehr hochwertigen Röstung kommt die ganze, geröstete Kaffeebohne anschließend in eine Packung mit Aromaventil, denn nach der Röstung gasen die Bohnen noch sechs bis acht Wochen lang nach. Das Aromaventil lässt Kohlendioxid und andere Gase aus der Kaffeepackung entweichen, während Sauerstoff nicht hineingelangt. Nur von exquisiten Herstellern gibt es solche Verpackungen, die wirklich das Kaffeearoma der ganzen Kaffeebohnen erhalten. Mahlen der Kaffeebohnen Nur beim Mahlen mit hochwertigen Mühlen – idealerweise einem Keramikmahlwerk – und dem richtigen Mahlgrad entsteht das gewünschte Kaffeearoma. Minderwertige Elektromühlen hingegen mit Mix-Messern mahlen unregelmäßig und lassen den Kaffee während des Mahlvorganges heiß werden, was ihm wiederum wertvolles Aroma vor dem Aufbrühen entzieht. Tatsächlich wäre die Handmühle aus Großmutters Zeiten die bessere Alternative, denn auch diese Mühle kann fein, gleichmäßig und „kühl“ mahlen, nur hat leider kein Mensch Zeit für diese die Nerven so ungemein beruhigende Tätigkeit. Ansonsten ist bei der Anschaffung eines Kaffeevollautomaten mit Mahlwerk stark auf die Qualität dieses Mahlwerks zu achten. Wer sich hier gut umschaut, kann Kaffeebohnen der Sorten Arabica und Robusta ganz ausgezeichnet mahlen....

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Wie bereitet man einen guten Kaffee zu?

Gepostet von am Mai 6, 2014 in Kaffee Zubereitung | 1 Kommentar

Wie bereitet man einen guten Kaffee zu?

Kaffee ist in der Zubereitung sicher das komplizierteste aller Getränke, obwohl sein Inhalt lediglich aus zwei Komponenten besteht: Wasser und Kaffeemehl.

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Kaffeezubereitung aus der Presskanne

Gepostet von am Apr 29, 2014 in Kaffee Zubereitung | 0 Kommentare

Kaffeezubereitung aus der Presskanne

Was macht den Kaffee aus der Presskanne (Pressstempelkanne) so besonders? Mit der Kaffee Presskanne werden bei der Zubereitung nur die festen Bestandteile von dem flüssigen Kaffee getrennt. Alle wertvollen ätherischen Öle bleiben im Getränk erhalten und werden nicht wie üblich herausgefiltert. Man schmeckt den vollen Geschmack der Kaffeebohne. Presskannenkaffee schmeckt je nach verwendeter Bohne unterschiedlich. Probieren Sie einfach verschiedene Kaffeesorten aus und entscheiden Sie selbst, welche Sorte Ihnen am besten gefällt.   So wird Presskannenkaffee zubereitet Ein Tipp vorab: Wärmen Sie die Kanne vor. Dafür können Sie einfach heißes Wasser einfüllen und dieses vor der Zubereitung wieder ausschütten. Verwenden Sie grob gemahlenes Kaffeepulver und setzten Sie Wasser zum Kochen auf. Füllen Sie nun das Kaffeepulver in die Kanne. Pro Liter Wasser sollten 50g bis 60 g Kaffeepulver (bzw. 8-9 gehäufte Esslöffel) benutzt werden. Nachdem das Wasser gekocht hat, warten Sie noch 30 – 60 Sekunden ab, damit es abkühlen und die optimale Temperatur von ca. 95° Grad erreichen kann. Anschließend das Wasser zügig in die Kanne gießen. Die ideale Zubereitungszeit beträgt 4 Minuten. Tipp: Stellen Sie sich nach dem Wassereingießen einen Timer, damit der Kaffee nicht zu kurz und auch nicht zu lange zieht. Der Kaffee sollte nun durchgerührt werden, um das Kaffeepulver gleichmäßig zu verteilen und sich die Aromen optimal entwickeln können. Im Anschluss setzen Sie den Deckel auf und drücken ihn leicht herunter, so dass die Kaffeekruste, die sich an der Oberfläche abgesetzt hat, ins Wasser gedrückt wird. Danach warten Sie die restliche Zeit ab. Nachdem die 4 Minuten verstrichen sind, drücken Sie den Siebstempel langsam und gleichmäßig herunter. Der Kaffee ist nun fertig und sollte nach Möglichkeit direkt ausgeschenkt werden, da er nach längerer Standzeit anfängt bitter zu schmecken. Tipp: Brühen Sie immer nur so viel Kaffee auf, wie Sie trinken möchten oder füllen Sie den fertigen Kaffee in eine Thermoskanne um. So wählen Sie eine passende Presskanne aus Es gibt eine große Auswahl an Kaffeepressen, die sich in ihrer Stabilität, Warmhaltefähigkeit, Größe, Design und natürlich im Preis unterscheiden. Von der einfachen Glaskanne, bis zur Edelstahlthermokanne wird alles angeboten. Da sich diese Kannen im Kaffeegeschmack nicht unterscheiden, kaufen Sie einfach was Ihnen gefällt. Die Preisspanne erstreckt sich von 10€ bis weit über 100€. Tipp: Die Isolierfähigkeit einer Presskanne ist von untergeordneter Bedeutung, da Kaffee in der Presskanne nur mit deutlichem Geschmacksverlust länger aufbewahrt werden kann. Geben Sie also nicht zu viel Geld für die Isolierung aus. Die Größe Ihrer Presskanne sollte sich nach der Menge an Kaffee richten, die Sie in kurzer Zeit trinken möchten. Für die Zubereitung einer Tasse Kaffee eignet sich am besten eine Kanne mit 0,35l Inhalt, für zwei bis drei Personen 1l – 1,2l und für mehr Personen eine Presskanne mit mindestens 1,5l...

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